Alchemy-Teilton-Balkendarstellung

Source-Komponenten werden nur in der erweiterten Ansicht angezeigt. Klicke auf die Taste „Advanced“, um zur erweiterten Ansicht umzuschalten, und dann auf die Taste „A/B/C/D“, um die detaillierten Parameter für die ausgewählte Source anzuzeigen.

Das Source-Bearbeitungsfenster wird geöffnet, indem du auf die Taste „Edit“ auf einer beliebigen Source-Unterseite klickst. Klicke auf Symbol zum Schließen des Fensters (X) oben rechts, um das Fenster zu schließen.

Verwende die Taste „Additive“ oben im Bearbeitungsfenster „Main“, um das Bearbeitungsfenster für „Additive“ zu öffnen.

Die Teilton-Balkendarstellung zeigt bis zu 600 Teiltöne mit getrennten Werten für „Amplitude“, „Pitch“, „Pan“ und „Phase“ an jedem Teilton-Hüllkurvenpunkt. Du kannst einzelne Teiltöne oder Gruppen von zugehörigen Teiltönen für jeden Hüllkurvenpunkt bearbeiten.

Hinweis: Höhere Teiltöne, die Teil der Additivdaten sind, sind möglicherweise nicht hörbar, außer die Steuerung „Num Partials“ auf der jeweiligen Source-A/B/C/D-Unterseite ist auf einen ausreichend hohen Wert eingestellt. Beispiel: Wenn die Amplitude von Teilton Nummer 72 erhöht wird, hat dies keine Auswirkung, wenn „Num Partials“ auf 60 eingestellt ist. Im Gegenzug hat die Festlegung eines „Num Partials“-Werts von 500 keine Auswirkung im Additivmodus, außer es sind Teiltondaten für 500 Teiltöne vorhanden.

Abbildung. Teilton-Balkendarstellung

Parameter für Teilton-Balkendarstellung

Werte von einem oder mehreren Teiltönen anpassen

Führe in der Teilton-Balkendarstellung beliebige der folgenden Schritte aus:

Gänzlich neuen Additivsound erstellen

In diesem Beispiel werden die Grundprinzipien der Additivprogrammierung in Alchemy vorgestellt.

Wenn du ein neues, initialisiertes Preset erstellst, indem du „Initialize Preset“ aus dem Einblendmenü der Taste „File“ in der Leiste „Name“ wählst, befindet sich Source A im VA-Modus.

Für die Additivsynthese ist eine andere Standardkonfiguration besser geeignet. Es ist nicht notwendig, die Anfangswerte irgendwelcher Einstellungen zu ändern. Sobald du das Bearbeitungsfenster „Additive“ aktivierst und mit der Erzeugung von Daten beginnst, wird die Konfiguration von Source A automatisch in eine Reihe sinnvoller Standardwerte für die Additivprogrammierung umgeschaltet.

  1. Klicke in der erweiterten Ansicht auf die Taste „A“, um die Source A-Unterseite anzuzeigen, und dann auf die Taste „Edit“ für Source A, um das Bearbeitungsfenster „Main“ zu öffnen. Klicke auf die Taste „Additive“ oben im Bearbeitungsfenster „Main“, um das Bearbeitungsfenster für „Additive“ zu öffnen.

  2. Stelle den Drehregler „Detail“ auf 100 % ein, um eine präzise Darstellung aller Daten zu erhalten.

  3. Stelle sicher, dass die Taste „Vol“ in der Teilton-Balkendarstellung aktiviert und die Taste „Overall“ deaktiviert ist.

  4. Bewege den Zeiger in der Teilton-Balkendarstellung bei gedrückter Maustaste von links nach rechts, um Balken einzuzeichnen, die den Obertoninhalt am Anfang des Sounds definieren.

    Spiele einige Noten auf deinem MIDI-Controller, um dich zu vergewissern, dass der Sound mit einer hellen Klangfarbe beginnt.

  5. Der Loop-Standardmodus ist „Continuous“, sodass der Sound unendlich loopt, wenn du eine Note hältst. Wenn du der Sound nicht loopen willst, ändere den Loop-Modus in „None“.

  6. Wähle Punkt 2 in der Teiltonhüllkurve aus. Klicke dann auf die Taste „Breakpoint“ und wähle „Copy Breakpoint“ aus dem Einblendmenü aus.

  7. Wähle Punkt 3 in der Teiltonhüllkurve aus und bewege ihn in Richtung Punkt 2. Lass Punkt 3 los, sobald du in die Nähe von Punkt 2 kommst.

  8. Klicke auf die Taste „Breakpoint“ und wähle „Paste Breakpoint“ aus dem Einblendmenü aus. Stelle sicher, dass Punkt 3 ausgewählt ist.

    Die Daten von Punkt 2 werden in Punkt 3 kopiert und die Pegel zwischen den Punkten angeglichen.

  9. Klicke auf das Symbol „X“ rechts oben, um das Bearbeitungsfenster „Additive“ zu schließen.

    Die Elementparameter für „Additive“ werden angezeigt.

  10. Experimentiere mit den Parametern für „Additive“, um den Klang deines einfachen Additivsounds zu ändern. Verwende weitere Synthese-, Filter-, Modulations- und Effektparameter, um deinen Additivsound interessanter zu machen.

Bilddatei importieren und in Additivdaten konvertieren

Alchemy kann ein Bild im PNG-Format (Portable Network Graphics) importieren und es in Additivsynthesedaten übersetzen. Du kannst ein vorhandenes Bild in Sound konvertieren oder du kannst neue Sounds designen, indem du in einem externen Grafikprogramm das Bild zeichnest, das du importieren willst.

  1. Klicke in der erweiterten Ansicht auf die Taste „A“, um die Source A-Unterseite anzuzeigen, und dann auf die Taste „Edit“ für Source A, um das Bearbeitungsfenster „Main“ zu öffnen. Klicke auf die Taste „Additive“ oben im Bearbeitungsfenster „Main“, um das Bearbeitungsfenster für „Additive“ zu öffnen.

  2. Klicke auf die Taste „Image“ rechts oben im Bearbeitungsfenster „Additive“ und wähle dann eine Datei im Format PNG in der Dateiübersicht aus.

    Die ausgewählte Datei wird anhand der unten erläuterten Kriterien in Additivdaten übersetzt.

    • Jede Pixelspalte stellt einen Snapshot in den Additivdaten dar. Die Spalte ganz links beschreibt Snapshot 1, die nächste Spalte rechts beschreibt Snapshot 2 usw. Für Snapshots gilt ein konstantes Timing von 20 pro Sekunde.

    • Es gibt in jeder Spalte eine direkte Übereinstimmung zwischen Pixeln und Teiltönen: Die unterste Zeile stellt Teilton 1 dar, die Zeile darüber Teilton 2 usw. So bestimmt die Höhe deines Bilds die Anzahl der Teiltöne. Zum Beispiel wird ein 100 Pixel hohes Bild in einen Sound mit 100 Teiltönen übersetzt.

    • Die Helligkeit jedes Pixels bestimmt die Amplitude eines bestimmten Teiltons in einem bestimmten Snapshot. Ein schwarzes Pixel entspricht Stille, während ein weißes Pixel der maximalen Amplitude entspricht. Du kannst sowohl Farb- als auch Graustufenbilder importieren. Andere Farbinformationen als die Helligkeit werden ignoriert.

      Hinweis: Der Import eines Bilds mit vielen hellen Pixeln resultiert in Additivdaten mit zahlreichen Teiltönen mit hoher Amplitude, was zu Clipping führen kann.

  3. Wenn die Ergebnisse eines Bildimports unerwartet geräuschhaft sind, kannst du die Gesamtamplitude verringern, indem du einen oder mehrere der folgenden Schritte ausführst:

    • Verringere die Einstellung „Vol“ des Additivelements.

    • Klicke auf die Taste „Overall“. Wähle dann „All“ aus dem Einblendmenü „Modus“ aus und bewege den Zeiger in der Teilton-Balkendarstellung nach unten.

    • Verwende deine Grafiksoftware, um das Bild vor dem Importieren dunkler zu machen.